Derk Wild

Es waren verschiedene Gründe massgebend, dass ich politisch aktiv wurde: in einem kapitalistischen Land wie der Schweiz drückt der Schuh an verschiedenen Stellen. Ein prägender Moment war, als der Konzernverantwortungsinitiative an der Urne eine Absage erteilt wurde. Die Forderung war beim besten Willen nicht radikal: Man wollte schlicht die Einhaltung von Menschenrechten gewährleisten. Dass eine solche eine Forderung als radikal dargestellt wurde, ist nicht nur völlig verkehrt und menschenverachtend. Sondern es zeigt, dass in der Schweizer Demokratie das Kapital und dessen Eigentümer das Sagen haben. In der Stadt Zürich will ich mich einsetzen für einen gesetzlichen Mindestlohn: Zu viele Menschen arbeiten in der Stadt Zürich für einen Lohn von weniger als 4000 Franken im Monat – zu wenig, um davon zu leben. Ausserdem braucht es mehr bezahlbaren Wohnraum: die Mieten in der Stadt Zürich sind in den letzten Jahren exorbitant gestiegen – und zwar aufgrund von reinem Opportunismus und der Gier nach immer grösseren Renditen. Schliesslich brauchen wir einen starken Ausbau des Velonetzes: in Zürich ist es Städten immer noch unangenehm und unsicher, mit dem Fahrrad unterwegs zu sein. Und dabei weiss man aufgrund von Erfahrungen in anderen Ländern: Damit Menschen aufs Fahrrad umsteigen, ist eine gute Infrastruktur Voraussetzung.

 

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